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Dokumentation09
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                                                     3. Trans*-Tagung
                                                       München 2010
                                                       14. bis 16. Mai


                                                           Programm

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FREITAG 14. MAI 2010
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WS 1: Freitag 14.15 – 16.15, R. 2.1
Endokrinologie für Transsexuelle

Die hormonelle Behandlung transsexueller Patient_innen erfolgt unter intensiver interdisziplinärer
Kooperation des/r Endokrinolog_in mit Psychiater_innen/Psychotherapeut_innen, Operateur_innen
(Urolog_innen/ plastischen Chirurg_innen/Gynäkolog_innen) und Hausärzt_innen.
In diesem Workshop werden die Möglichkeiten der gegengeschlechtlichen Hormontherapie bei
Transsexualismus besprochen. Zu Beginn wird die Bedeutung der endokrinologischen Erstdiagnostik
mit ausführlicher Anamnese, körperlicher Untersuchung, Chromosomenanalyse und Hormondiagnostik
unterstrichen. Zunächst wird die gesamte Wirkung der Sexualhormone (Testosteron,
Östrogene) kurz besprochen. Anschließend werden die bekannten Therapieschemata mit der
Kombination aus 17-ß-Östradiol und Antiandrogenen bei Mann-zu-Frau - TS und Testosteron bei
Frau-zu-Mann - TS präsentiert.
Nicht nur die positiven, erwarteten Effekte der gegen-geschlechtlichen Hormontherapie, sondern auch
die häufigsten, potentiellen Nebenwirkungen sowie Erkenntnisse über die Langzeit-Hormontherapie
werden dabei besprochen.
Am Ende des Workshops werden kurz die Ergebnisse der im Max-Planck-Institut für Psychiatrie
durchgeführten Studie zum körperlichen, seelischen Befinden und Schlafverhalten unter hormoneller
Therapie bei Transsexualismus präsentiert.
Christina Dimopoulou, Max-Planck-Institut für Psychiatrie, Innere Medizin, Endokrinologie und
klinische Chemie, München.
www.mpipsykl.mpg.de
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WS 2: Freitag 14.15 – 16.15, R. 2.3
Berufe mit „männlicher“ Konnotation

Als Transmann in traditionell von Männern belegten Berufen – Polizist, Feuerwehrmann,
Automechaniker, Berufssoldat…
Wie kann das gehen? Wie kann man sich outen oder auch nicht? Was für einen Stand hat man –
persönlich und auch rechtlich? Was für Erfahrungen haben wir schon gemacht, was befürchten wir?
Dies und anderes kann Inhalt des Workshops werden.
Alex, Berlin.
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WS 3: Freitag 14.15 – 16.15, R. 3.1
Kunsthaare und Kleidung – Styling für Transfrauen

Die Themen:
Perücken - Haarteile, Qualitäten, Typentsprechung, Kaufentscheidungen, Farben, Verarbeitung,
Pflege, Styling und Wirkung.
Körperproportionen - Größe, Gewicht, Transgender-Überlängen, Maße, Konfektionen, Maßtabellen,
Rocklängenbestimmung, weibliche Proportionsumsetzung und Taille-Hüfte-Verhältnis.
Faridéh-Styling, Schifferstadt.
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WS 4: Freitag 16.30 – 18.30, R. 2.1
BDSM und sexuelle Gesundheit
Sexuelle Gesundheit und sexuell übertragbare Infektionen sind bei allen sexuellen Praktiken ein
leidiges Thema – und Wissen hilft, sie zu vermeiden. Bei BDSM-Praktiken helfen oft die
herkömmlichen Ratgeber nicht so ganz weiter. Daher wollen wir, ein Arzt und ein Psychologe, uns mit
den Teilnehmerinnen und Teilnehmern überlegen, für welche Praktiken welche Schutzmaßnahmen
getroffen werden sollen. Denn für die Lust soll ja niemand büßen sollen...
Helmut Hartl, Dermatologe und HIV-Schwerpunktarzt in eigener Praxis;
Christopher Knoll, Dipl.-Psych., systemischer Therapeut, Münchner Aids-Hilfe und Sub-
Beratungsstelle.
www.subonline.org
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WS 5: Freitag 16.30 – 18.30, R. 2.1
TransMann Workshop – Leben und lieben als Mann

Im Alltag geht die Transsexualität meist unter. Wie gehen wir damit um, wenn sie doch spürbar wird?
Manchmal leider wir darunter, trans zu sein, und manchmal sind wir mächtig stolz darauf. Manche
TransMänner „machen alles richtig“, um den perfekten Mann abzugeben, andere bleiben ewig in der
Opfer- und Leidensrolle. Benutze ich meine/n Partner/in, um mich männlicher zu fühlen, oder liebe ich
sie/ihn ihretwegen/seinetwegen? Bin ich nur gut darin, meine/n Partner/in zu befriedigen, oder kann
ich es auch zulassen, befriedigt zu werden? Warum ist es oft so schwer, sich fallen zu lassen, die
Kontrolle abzugeben?
Ein Workshop ohne Bewertungen.
Manuel (Donald) München.
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WS 6: Freitag 16.30 – 18.30, R. 2.2
Outing und Transition in bestehenden Partnerschaften (mit und ohne Kinder)
Hat meine Beziehung Bestand während der Transition und darüber hinaus? Ist mein Partner/meine
Partnerin dann schwul oder lesbisch? Haben meine Kinder jetzt zwei Mütter/zwei Väter? Und
überhaupt: wie sage ich es ihnen? Wie geht es weiter mit unserer Beziehung/meiner Familie?
Das sind Fragen und Ängste, die sich mit dem Outing und Beginn der Transition stellen. Wir wollen
gemeinsam versuchen, die verschiedenen Probleme aufzuzeigen und Strategien zu ihrer Bewältigung
zu entwickeln. Der Workshop richtet sich vor allem an Menschen, die gerade am Anfang ihrer
Transition stehen.
Die Teilnehmer_innenzahl ist auf 20 beschränkt.
Henry
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WS 7: Freitag 16.30 – 18.30, R. 2.3
Stimmtherapie/Logopädie für Transfrauen

Die Stimme ist das wohl bedeutungsvollste akustische Merkmal unserer geschlechtlichen Identifikation
und Kommunikation. Sie steht wie vieles im körperlichen Widerspruch zum Gefühlten oder auch zum
von außen Erwarteten. Das häufig in den Vordergrund gestellte Merkmal ist die Tonlage, die Höhe, in
der wir sprechen.
Der Prozess der Anhebung der Stimme geht einher mit einer muskulären Umorganisation der Balance
der Spannung unserer Stimmlippen. Häufig bleibt die Klangqualität als eine der entscheidendsten
Merkmale außen vor.
Spezielle für das Stimmdesign für Transfrauen entwickelte Stimm-, Atem- und Bewegungsübungen
verändern den Klang und erleichtern dadurch im zweiten Schritt die Anhebung der Stimmlage. Diese
Übungen werden vorgestellt und je nach Wunsch auch mit den Teilnehmerinnen eingeübt.
Michael Heptner, Oststeiermark.
www.heptner.org
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SAMSTAG, 15. MAI 2010
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WS 8: Samstag 9.00 – 10.45, R. 2.1
Reform im TSG??

Vorstellung des TSG, Entwicklung und Erneuerungen; derzeitiger Stand.
Input und Diskussionsmöglichkeit.
(Ein kurz-vor-Schluss entstandener Workshop, da Deborah Reinert aus persönlichen Gründen
absagen musste.)
Simone Emmert, Juristin, Würzburg.
www.simone-emmert.de
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WS 9: Samstag 9.00 – 10.45, R. 2.2
Lesben und Transmänner

Dieses Jahr haben wir uns entschlossen, das Lesben –„Thema“ aufzuteilen.
Die Beziehung zwischen Lesben und Transmännern ist vielschichtig und oftmals nicht ganz frei von
Konflikten und Missverständnissen. Ein nicht unerheblicher Anteil Transmänner hat vormals lesbisch
gelebt, war in der Lesbenszene unterwegs und beheimatet. Viele fühlen sich ihr auch später noch
verbunden, sind – noch von „vorher“ – mit einer Lesbe zusammen oder gehen nach wie vor mit sich
als lesbisch definierenden Frauen Beziehungen ein. Doch wie passt die Selbstdefinition als Mann
dazu, wenn die Partnerin eigentlich nur auf Frauen steht? Ist eine Lesbe plötzlich nicht mehr lesbisch,
wenn ihr Lieblingsmensch mehr oder weniger überraschend ein Transmann ist? Wie geht die Szene
damit um, wenn aus einer von ihnen auf einmal „ein Mann wird“?
Diese und andere Fragen sowie eigene Erfahrungen sind Thema dieses Workshops.
Yvi, München.
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WS 10: Samstag 9.00 – 10.45, R. 2.3
Möglichkeiten und Grenzen nicht-operativer Geschlechtsangleichung
Die Angleichung an das erwünschte Geschlecht ist ein langer Prozess, der durch nicht-operative
Eingriffe unterstützt werden kann. Denn oft besteht auch nach der geschlechtsangleichenden
Operation der Wunsch, den Körper weiter zu verändern und ihn dem „neuen“ Geschlecht
entsprechend zu formen. Den Veränderungen sekundärer Geschlechtsmerkmale kommt ein hoher
Stellenwert zu. Mit den modernen Möglichkeiten (Hyaluronsäuren, der sogenannten Fett-weg-Spritze,
Laserverfahren und Poly-L-Milchsäuren) lassen sich solche Wünsche verwirklichen. Doch auch diesen
Eingriffen sind Grenzen gesetzt. Hier erfahrt Ihr mehr über die nicht-operativen Möglichkeiten der
Geschlechtsangleichung.
Josif Amam, München.
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WS 11: Samstag 9.00 – 10.45, R. 3.1
Crashkurs Queer -Einführung in die Queer Theorie#Politik#Praxis

QUEER - ein Begriff irgendwo zwischen abgehobener akademischer Theorie und Name für eine boysonly
Party ist längst zu einem bekannten Wort innerhalb der lesbischen, schwulen und trans* Szene
geworden.
Um der Debatte ein wenig Bodenhaftung zu geben und Menschen auch ohne Studium der "Queer
Theorie" die Möglichkeit zu geben, sich an Diskussionen über gender, queer und Geschlecht zu
beteiligen, ist die Veranstaltungsidee entstanden. Crashkurs Queer vermittelt die Grundlagen, um sich
im Genderdschungel zurechtzufinden. Queer kann mensch leben, jedE (die weibliche Bezeichnung für
alle Menschen) für sich selbst und mit anderen.
Diskussion und Workshop mit Impulsreferat. Du bist herzlich eingeladen! Living queer!
Heinz-Jürgen Voß, Biologin, Hannover.
Aktuelle Veröffentlichung: Voß, Heinz-Jürgen (2010): "Making Sex Revisited: Dekonstruktion des
Geschlechts aus biologisch-medizinischer Perspektive"
www.heinzjuergenvoss.de
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WS 12: Samstag 11.00 – 12.45, !!! IM SUB !!! Müllerstr.43
Schwule Transmänner als Teil der schwulen Szene - eine Utopie?

Schwule Transmänner verlieben sich in schwule Männer
…egal ob es sich dabei um Biomänner oder Transmänner handelt?
Schwule Biomänner verlieben sich in schwule Transmänner,
….von denen sie von vornherein wissen, dass sie Transmänner sind, oder gerade weil sie
Transmänner sind?
Solche Vorstellungen mögen noch für viele schwule Männer, ob Transmänner oder Biomänner
„unglaublich“ klingen (heißt das dann: „unmöglich“ oder „unsagbar spannend“?). Vielleicht ist es bald
eine Selbstverständlichkeit, dass sich Transgender und Schwule weniger aus Not - wie in
vergangenen Zeiten - zusammenschließen, sondern aus purer Lebensfreude miteinander
austauschen und vernetzen. Im gemeinsamen Erfahrungsaustausch und mit anschließendem
Zukunftsworkshop sollen die Voraussetzungen und der Rahmen dafür geschaffen werden. Vielleicht
profitiert auch das neue Subzentrum vom Kennenlernen und von der Vernetzung ihrer künftigen
Betreiber und Nutzer, Trans und Bio…
Zielgruppe: Schwule (Trans-)Männer und schwule (Bio-)Männer. Bitte Werbung machen,
damit auch Biomänner kommen…!
Andreas Görg, Dipl.Päd., Sub-Beratungsstelle, Schwules Beratungs- und Kommunikationszentrum,
Müllerstr. 43, München.
www.subonline.org
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WS 13: Samstag 11.00 – 12.45, R. 2.2
Trans* im Berufsleben

Trans* im Berufsleben stellt uns an verschiedenen Stationen unseres Weges vor Herausforderungen
und Fragen. Klar ist, dass wir nicht nur reagieren, sondern unsere Situation selbst lenken und
bestimmen können. Wie „erziehe“ ich vor/während der Transition bzw. ohne Passing meine
Arbeitskollegen und Vorgesetzten und fordere das ein, was ich brauche? Wie reagiere ich souverän,
wenn nach der Transition jemand am Arbeitsplatz Wind bekommt? Und immer wieder: Wie viel
Information möchte und muss ich geben?
In diesem Workshop geht es um einen konstruktiven Erfahrungsaustausch über unterschiedliche
Möglichkeiten des Umgangs mit Trans* im Berufsleben. Schöne, überraschende, befreiende
Erlebnisse sind genauso willkommen wie weniger erfreuliche Erfahrungen.
Ein Workshop ohne Bewertungen, denn hier gibt es keinen Königsweg sondern nur individuelle Pfade.
Tanja, München.
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WS 14: Samstag 11.00 – 12.45, !!! Grundschule Klenzestr.27 !!!
Damit ihr Hoffnung habt
Workshop im Rahmen des 2. Ökumenischen Kirchentages in München

Zum Verhältnis von transidentem Leben und der Kirche
Ach, würde doch nur etwas dazu in Bibel stehen. Dann gäbe es eine (Bibel-)Stelle, einen Ort für alle,
die um Orientierung ringen.
Wie kann sich eine Kirche gegenüber einem Phänomen positionieren, das so wirkt, als würde es die
Weisheit der Schöpfung in Frage stellen - und auch die Gewissheit, was Frauen und Männer
unterscheidet. Welche Rolle sie in der jeweiligen kirchlichen Ordnung zu spielen haben.
Wie können sich Menschen wiederfinden in einer Kirche, die zwar von Vielfalt im Glauben spricht,
aber kaum von Vielfalt im geschlechtlichen Sein, geschweige denn Worte wie Transsexualität oder
Transidentität im Munde führt, um gleichwertige Lebensentwürfe zu beschreiben? Wo finden
transident lebende Menschen Verständnis für ihre Lebenssituation, einen Ort, an dem sie ihre ganze
Persönlichkeit einbringen können, auch im kirchlichen Dienst?
Ich möchte die Teilnehmer_innen zur Begegnung und zu einer ersten Positionsbestimmung in diesen
Fragen anregen. Unterstützen soll uns hierbei eine „Ethik als Einmischung“, welche ihr Autor
Hansjürgen Schulz (ein Wittenberger) mit Galater 5, 13 zusammenfasst: „Ihr seid zur Freiheit berufen“.
Mari Günther, Dipl.Gem.Päd., systemische Therapeutin, Beratung, Betreuung von
Jugendlichen, Familien, Erwachsenen; Berlin.
www.mari-guenther.de
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WS 15: Samstag 11.00 – 12.45, R. 3.1
Workshop für (und über) Angehörige, Familien, Eltern, Großeltern, Geschwister und und und
von Trans*menschen

Letztes Jahr haben wir zum ersten Mal einen Workshop für Eltern und andere Angehörige von
Trans*menschen angeboten, in der Hoffnung, dass ein paar den Mut finden würden, zu kommen.
Wer zu dem Workshop kam, waren hauptsächlich Transleute, die über den Umgang mit ihren
Angehörigen sprechen wollten.
Wir möchten den Workshop dieses Jahr in einer offenen Form anbieten, sowohl für Eltern/Angehörige,
zum Austausch über ihre Transverwandten, als auch für Transmenschen zum Austausch über ihre
Angehörigen. Wenn von beiden Gruppen Anwesende da sind, können wir den Workshop ggf. teilen.
Wir stellen uns einen Erfahrungsaustausch vor, die Inhalte bestimmt Ihr selbst. Es kann um die
Schwierigkeiten gehen, die Angehörige damit haben, das Transsein eines Verwandten zu akzeptieren;
Es kann darum gehen, verschiedene Geschichten und Ideen darüber zu sammeln, wie das Coming
Out bei den Eltern gemeistert werden kann, oder wie mit Kränkungen oder Enttäuschungen
umgegangen werden kann; wir moderieren und bieten einen geschützten Rahmen, in dem viele
Themen Platz haben.
Wir bitten Euch alle zu überlegen, ob Ihr Angehörige habt, die von einem solchen Workshop
profitieren könnten, und diese herzlich einzuladen. Es besteht auch die Möglichkeit,
ausschließlich an diesem Workshop teilzunehmen.
Ingrid von Koppenfels, Dipl. Pych., München;
Alexandra Köbele, Dipl. Psych., Fam.Ther. i.A., München.

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WS 16: Samstag 14.15 – 16.15, R. 2.1
Transsexualität und Menschenrechte

Die Bundesrepublik Deutschland unterschrieb und ratifizierte mehrere internationale Abkommen, die
dadurch auch Teil des deutschen Rechts wurden und zu deren Einhaltung die Bundesrepublik
verpflichtet ist. In Ihnen werden allen Menschen unter anderem folgende Rechte garantiert:
1. Recht auf Unverletzlichkeit der Menschenwürde und das Recht, nicht gedemütigt zu werden
2. Das Recht auf körperliche und geistige Gesundheit, zum bestmöglichen Standard
3. Das Recht auf Nicht-Diskriminierung
4. Das Recht auf Gleichheit vor dem Gesetz
5. u.a.
Sowohl das Transsexuellengesetz als auch die Richtlinien des MDS und die „Standards zur
Behandlung von Transsexuellen“ verstoßen gegen diese Rechte. Auch wenn deutsche Gerichte und
Gesetze uns gewisse Rechte verweigern, so können wir sie dennoch einklagen: Z.B. beim
Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte oder bei den Vereinten Nationen.
Europarat und EU wollen uns mehr Rechte geben und uns mehr vor Diskriminierungen schützen.
Auch dem Hochkommissar für Menschenrechte der Vereinten Nationen ist unsere missliche Lage
bekannt, doch von allein wird sich nicht viel tun. Wir müssen für unsere Rechte eintreten, dann haben
wir eine gute Chance, sie auch zu bekommen.
"Ich bin sicher, dass sich die gesellschaftliche und rechtliche Lage durch den Kampf, den Sie führen,
verändern wird; das Recht kommt immer nach der gesellschaftlichen Durchsetzung von
Rechtsansprüchen; so war bzw. ist es beim Kampf um Frauenrechte, so beim Kampf um die Rechte
von Lesben und Schwulen. Mein Fazit: Besser als mit den Grund- und Menschenrechten können Sie
diesen Kampf um Ihre Rechte gar nicht begründen und führen." (Prof. Dr. Hans Jörg Sandkühler -
Leiter der deutschen Abteilung „Wissenskulturen, Transkulturalität, Menschenrechte“ des UNESCOLehrstuhls
für Philosophie an "Menschenrecht und Transsexualität")"
Kim und Tina.
www.atme.de
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WS 17: Samstag 14.15 – 16.15, R. 2.2
GirlFags, GuyDykes - schwule Frauen, lesbische Männer

Es scheint zunächst unmöglich zu sein; eine Frau ist schwul, ein Mann ist lesbisch. Geht das? Es liegt
ein scheinbar unüberwindbarer Widerspruch vor, zwischen der Identifikation als Frau/Mann, und der
Verortung schwul/lesbisch. Per Definitionem sollte eine Frau nicht schwul sein können, genauso wenig
wie ein Mann lesbisch. Wird jedoch das äußere Bild des Menschen (das sichtbare oder
gesellschaftliche oder biologische) vom inneren Gefühl des Menschen (vom unsichtbaren oder
selbstdefinierten oder empfundenen) getrennt, liegt kein Widerspruch mehr vor. Und nun - lässt sich
für ein GirlFag/GuyDyke Einklang herstellen?
Dieser Workshop richtet sich in erster Linie an GirlFags, GuyDykes und Menschen, die sich durch
diese Zeilen ganz oder teilweise beschrieben fühlen, aber auch an deren Partnerinnen und Partner,
sowie alle am Thema Interessierten. Um Missverständnisse zu vermeiden sei gesagt, dass sich der
Workshop nicht mit der Frage "Transition - ja oder nein?", schwulen Trans*männern/lesbischen
Trans*frauen, oder der Auflösung der Geschlechtergrenzen beschäftigt.
Ziel des Workshops ist der Austausch von Strategien, die für GirlFags/GuyDykes im Umgang mit der
Diskrepanz zwischen Innerem und Äußerem nützlich sein können. Fragen sind unter anderen: Wie
kann ich mich als GirlFag/GuyDyke wohl fühlen? Wie geht die schwullesbische Szene mit mir als
GirlFag/GuyDyke um, und wie gehe ich mit der Szene um, in der ich mich bewege? Welche Hürden,
aber auch Chancen bietet mir der Alltag als GirlFag/GuyDyke? Ich werde falsch gelesen - nicht als
GirlFag/GuyDyke - was tun? Wann ist es notwendig, mich zu outen, und wann möchte ich mich
eigentlich outen? Was passiert nach dem Outing als GirlFag/GuyDyke? Partnersuche für
GirlFags/GuyDykes - was ist realistisch?
Billie, Berlin und ???
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WS 18: Samstag 14.15 – 16.15, R. 2.3
Junge Trans*leute

Dieser Workshop richtet sich explizit an junge Trans*menschen bis zum Alter von 29 Jahren! Ältere
bitten wir in der Zwischenzeit an anderen Workshops teilzunehmen :o)
Das innere Outing vor sich selbst und das äußere gegenüber der Umwelt in der Schule, am
Ausbildungsplatz oder im Studium ist häufig ein anderes als das in späteren Lebensabschnitten.
Gerade bei sehr jungen Trans*menschen stellt sich die Frage, ab welchem Alter welche Schritte
möglich und sinnvoll sind, und was rechtlich überhaupt erlaubt ist. Oft sieht man sich mit zumeist völlig
uninformierten und überforderten Lehrer_innen und Ausbilder_innen konfrontiert. Auch das Outing vor
den Eltern bereitet nochmals mehr Kopfzerbrechen, solange man noch gemeinsam unter einem Dach
lebt oder finanziell auf sie angewiesen ist.
Hier sollen in einem offenen Rahmen zu diesen und anderen Themen Erfahrungen ausgetauscht
werden, unter Menschen, die diese Situationen noch nicht lange hinter sich haben, mitten drin stecken
oder noch davor stehen. Auch sollen verschiedene Möglichkeiten vorgestellt werden, wo und wie
Lehrer_innen, Eltern und Mitschüler_innen informiert werden oder sich selbst aktiv Informationen
besorgen können.
Kai, München.
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WS 19: Samstag 14.15 – 16.15, R. 3.1
Echt-Haar - Styling - Workshop für Transfrauen

Das Beste aus sich machen -Tipps und Tricks von der Profi-Stylistin
Der Workshop bietet den Teilnehmerinnen individuelle Beratung zum Thema Echthaarstyling:
Welche Haarstruktur habe ich?
Welcher Haarschnitt passt zu meiner Gesichtsform?
Welche Frisuren schmeicheln meinem Typ?
Welche Stylingprodukte/ welche Stylinggeräte eignen sich für mich? (Bitte bringt eure eigenen
Utensilien zum Check Up mit)
Bitte bereitet für den Workshop Fragen vor, die ihr uns gerne stellen möchtet und die wir dann
gemeinsam mit euch beantworten können.
Mitbringen: Einen frisch gewaschenen Kopf und Eure Stylingutensilien (Pflegeprodukte und
Stylinggeräte).
Eine individuelle Beratung wird auf Grund der Dauer (1,5 Stunden) für max. 6 Teilnehmerinnen
möglich sein. Weitere Teilnehmerinnen sind selbstverständlich herzlich willkommen.
Annette Russek und Cora, München.
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WS 20: Samstag 16.30 – 18.30, R. 2.1
„Ratlose Berater_innen – ratlos nach einer Beratung!?“

Das Geschäft des Ratgebens scheint nicht weniger anstrengend zu sein, als das des Ratsuchens.
Häufig trifft ein Mensch nach langer Suche und mit so einigen Misserfolgserfahrungen auf eine
Person, die Beratung anbietet. Eine Motivation hierfür ist oft die eigene Erfahrung von unzulänglicher
Information und Unterstützung. Die Zeit der eigenen Suche ist manchmal noch gar nicht so lang her –
beste Voraussetzung dafür, zu wissen, um was es geht.
Beide können jetzt glücklich sein, sich gefunden zu haben - und sind es meist auch. In manchen
Fällen aber scheint irgendetwas schief zu gehen. Die_der Berater_in ist nach so einem Gespräch
ziemlich schlapp, hat das Gefühl, gar nicht richtig Rat gegeben zu haben, ein Missverständnis scheint
dem anderen gefolgt zu sein… - die_der Ratsuchende fühlt sich hinterher kaum schlauer, eher verwirrt
und glaubt, nun ein richtig großes Problem zu haben.
Ich möchte mit Teilnehmer_innen ins Gespräch kommen, die Beratungserfahrung gesammelt haben,
oder mittendrin sind und dabei schwierige Situationen bewältigen mussten. Vorwiegend soll ein Raum
für Reflexion, die Beleuchtung gegenseitiger Erwartungen und auch Selbsterfahrung entstehen.
Wichtige Aspekte werden dabei strukturelle Phänomene (z.B. Altersgefälle, Bewertungserwartungen
und -befürchtungen), biographische Phänomene (z.B. Trigger, Blockierungen) und psychodynamische
Phänomene (Hilfegefälle, Übertragungen, Funktionen) sein.
Dieser Workshop ist auch für nicht selbst transsexuelle/transgender Beratende; auch als
Einzelveranstaltung möglich. Bitte dafür werben!!
Mari Günther, Dipl.Gem.Päd., systemische Therapeutin, Beratung, Betreuung von
Jugendlichen, Familien, Erwachsenen; Berlin.
www.mari-guenther.de
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WS 21: Samstag 16.30 – 18.30, R. 2.2
Transfrauen - Operationen und Körperlichkeit

Als Transsexuelle streben wir nach einigen körperlichen Veränderungen, die sich zu einem großen
Teil ausschließlich durch Operationen realisieren lassen. Der größte Eingriff ist im Allgemeinen die
geschlechtsangleichende Operation - aber auch andere Eingriffe bewirken zum Teil erhebliche
Veränderungen an unserem Körper. Die Rekonvaleszenzphase ist bei diesen Eingriffen meist länger
als gedacht, und manche steht nach einer OP Problemen gegenüber, die durch eine mangelnde
seelisch-körperliche Verarbeitung dieser Eingriffe entstehen.
Wir wollen versuchen, das Wechselspiel zwischen Körper und Körperwahrnehmung in den
Zeiträumen vor und nach einer solchen Operation zu untersuchen, um einerseits eine Hilfestellung zur
individuellen Entscheidung für die OP zu bekommen und andererseits die körperlich-seelischen
Probleme, die nach einer OP auftreten können, zu verstehen und zu lindern.
Der Workshop ist gedacht für Personen mit einer relativ klaren, vielleicht noch nicht gereiften
Entscheidung für eine Operation und natürlich für bereits Operierte. Grundsatzdiskussionen, ob und
welche Operationen man machen kann, soll und darf, werden hier nicht geführt.
Abhängig von der Teilnehmerinnenzahl können wir nach einer kurzen Einführung zum Thema auf
individuelle Fragestellungen eingehen und Erfahrungen austauschen.
Sina Günther, Serviceleiterin, München.
www.startrac.com
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WS 22: Samstag 16.30 – 18.30, R. 2.3
Trans und Öffentlichkeitsbild

Immer wieder treffen wir in Berichten über Transsexualität auf Fehlinformationen, die uns schaden
können. Oft ist z. B. von „Geschlechtsumwandlung“ die Rede, obwohl das völlig unpassend ist.
Wie können wir dieses Bild ändern?
Wir sollten z. B. über bildungspolitische Ansätze sprechen, das Thema in die Schulen zu bringen.
Aber auch die Schulung von Polizei und Lehrern sollte vorangebracht werden. Darüber hinaus
könnten wir über einen Kodex sprechen, wie wir Medien besser auf das Thema T* vorbereiten. In
anderen Ländern gibt es Stiftungen, die das Bild von Transgender verbessern wollen. Was könnte
getan werden? Wir sollten über unsere Erfahrungen sprechen, Ansätze sammeln und sehen, was wir
umsetzen könnten.
Claudia R., Hamburg.
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WS 23: Samstag 16.30 – 18.30, !!! IM SUB !!! Müllerstr.43
Männlichkeiten – Über das Wandeln auf einem schmalen Grat

Als Männer haben wir nur wenige Möglichkeiten, unsere Männlichkeit und unsere Individualität
gleichzeitig auszudrücken. Betonen wir unsere emotionale Seite zu stark, ist unsere Männlichkeit
gleich in Frage gestellt. Betonen wir sie zu wenig, werden wir kalt und abweisend erlebt. Zeigen wir
das Männliche zu deutlich, werden wir zum Klischee. Das Männliche ruht laut psychologischer Sicht
auf der Ablehnung des Weiblichen (in uns und um uns herum) und der Ablehnung des Homosexuellen
(in uns und um uns herum). Entspannt, glücklich und gesund MANN zu sein, ist nicht die leichteste
Aufgabe – und da können sich Trans- und Biomänner die Hand reichen.
Wir wollten diskutieren, wie wir unsere Männlichkeiten bewerten, wie wir sie spüren, wo wir sie
bedroht erleben – und wann wir sie genießen. Trans- und Biomänner gemeinsam!
Christopher Knoll, Dipl.-Psych., systemischer Therapeut, Münchner Aids-Hilfe und Sub-
Beratungsstelle.
www.subonline.org
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SONNTAG, 16. MAI 2010
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WS 24: Sonntag, 9.00 – 10.45, R. 2.1
Operationsmethoden für Transmänner

Operationsmethoden-Neo-Penis (Klitpen und Aufbau), und Mastektomie.
Dr. Liedl und Drs. Hoffmann, München.
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WS 25: Sonntag, 9.00 – 10.45, R. 2.2
Make-up und Typberatung für Transfrauen

Als Idee auch wieder zum mitmachen - dafür ist nötig, dass alle Teilnehmerinnen Handspiegel und
eigene Make-up-Sachen (wenn vorhanden, Spiegel auf jeden Fall) mitbringen.
Diana Larisch, München.
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WS 26: Sonntag, 9.00 – 10.45, R. 2.3
Gewalt und Diskriminierung

In diesen Workshop werfen wir einen Blick auf die Ursachen und Formen von Gewalt- und
Diskriminierung. Intensiver werden wir uns dann mit den psychischen und physischen Auswirkungen
beschäftigen. Last but not least wird es darum gehen, wie wir mit unseren persönlichen Gewalt- und
Diskriminierungserfahrungen umgehen können. Die Grundlage der Diskussion werden unsere
persönlichen Erfahrungen sein.
Merit Kummer und N.N.
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WS 27: Sonntag, 9.00 – 10.30, R. 3.1
Für Partner_innen

Dieser Workshop richtet sich an Partner_innen von TransMännern/Frauen. Er soll einen Raum bieten
für die Dinge, die uns beschäftigen und über die wir einfach mal reden möchten – dabei kann ernst
diskutiert oder auch gern viel gelacht werden. Dieser Workshop ist offen für „alte Hasen“ und
„Frischlinge“.
Für unsere Partner und Partnerinnen gibt es zahlreiche Anlaufstellen, wo sie all ihre Fragen und
Erfahrungen teilen können. Einen solchen Raum habe ich für uns lange Zeit vermisst.
Fragen wie zum Beispiel
- Inwiefern habe ich mich verändert, weil mein_e Partner_in trans* ist?
- Haben sich meine sozialen Kontakte verlagert oder haben meine Freunde sogar ein Problem
damit, dass mein_e Partner_in trans* ist?
- Ist es mir wichtig, dass mein Umfeld weiß, dass mein_e Partner_in trans* ist?
- Wie kann ich meinen Partner/meine Partnerin in der „Übergangszeit“ am besten unterstützen?
- Hat sich mein_e Partner_in verändert, seitdem er/sie ein vollständiges „Passing“ hat?
können gern zum Thema werden.
Charlotte und Yvi, München.
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WS 28: Sonntag, 10.45 – 12.15, R. 2.1
Operationsmethoden für Transfrauen

Operationsmethoden-Neo-Vagina, Brüste.
Dr. Liedl und Drs. Hoffmann, München.
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WS 29: Sonntag, 10.45 – 12.15, R. 2.2
Transsensuals / „Co-Transsexualität“

Dieser Workshop ist ausschließlich für Partner/innen von: FtMs, MtFs, transgendered Butches, Stone
Butches, Dragkings und Menschen, die sich, auf welche Weise auch immer, anders-geschlechtlich
fühlen und das auch leben und für diejenigen, die nicht in einer Partnerschaft sind, sich aber zu
Trans*-Menschen hingezogen fühlen.
Trans-sensual, wörtlich „Jenseits-sinnlich“ beschreibt das Sich-Hingezogenfühlen zu, das Begehren
von Menschen jenseits der beiden biologischen Geschlechter Mann und Frau.
Es geht nicht darum, mit wem wir liiert sind, sondern vielmehr darum, wie wir sind. Wir wollen mit Euch
über die schönen Seiten der „Co-Transsexualität“ reden, aber auch darüber, was es bedeutet von der
heteronormativen Welt genauso isoliert zu sein, wie von der Gay-Szene. Was es heißt, mit den
politischen und sozialen Konsequenzen des Lebens als Trans*, der Unsicherheit - und manchmal
auch dem Unverständnis - der Gesellschaft im Umgang mit dieser Lebensform, an der wir aktiv
teilhaben - auch wenn wir uns selbst nicht „verwandeln“ - konfrontiert zu sein.
Charlotte, München.
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WS 30: Sonntag, 10.45 – 12.15, R. 2.3
Alter und Trans

Neu gewonnene und ungeahnte Freiheiten, ohne Angst z.B. um den Arbeitsplatz. Reife und sehr klare
Charaktere, die keine „Kämpfe“ mehr um die Weiblichkeit/Männlichkeit ausfechten müssen.
Aber auch die große Gefahr der Vereinsamung, weil die Abkehr der eigenen Familie auch eine Rolle
spielen kann.
Konflikte mit der Transition und dem seelischen Befinden bei fortgeschrittenem Alter: Soll, darf oder
kann ich es noch wagen! Ich selbst war 63 Jahre als, als ich es gewagt habe. Und ich kann, wenn es
medizinisch möglich ist, nur zuraten. Ich habe mein eigenens Gleichgewicht gefunden, das ich
jeder/jedem auch von Herzen wünsche und gönne. Mein Motto war: Lieber spät als gar nicht! Und in
diesem Zusammenhang sage ich auch: Wenn ich noch 10 Jahre nach der Transition leben kann, hat
es sich gelohnt!
Wiebke Müller, Haag i.Obb.
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WS 31: Sonntag, 10.45 – 12.15, R. 3.1
Ja/Nein/Oder – Bist du ein Mann oder eine Frau?

Wo’s doch im Dazwischen so unglaublich viele bzw. wenige Worte gibt, hier erstmal ein paar Fragen:
Weitere Fragen und individuelle Antworten gibt es dann im Workshop.
Nervt mich die Frage? Was macht die Frage mit mir, wenn ich mich nicht zuordnen will oder kann?
Worin bestehen Einfluss, Macht, Druck oder Bloßstellung durch diese Frage? Wier lässt sich darauf
antworten oder reagieren?
Wie ordne ich mich persönlich ein? Bin ich zu jeder Zeit ein und dasselbe? Will ich mich jeglicher
Zuordnung verweigern? Will ich das immer nach außen tragen? Wovon hängt das ab? Hat sich meine
Einstellung im Laufe der Zeit verändert? Was gibt es dazwischen?
Ruth, Berlin; Anna, München; Lorenz, Mainz.
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WS 32: Sonntag, 13.00 – 14.45, R. 2.1
Dieses Jahr haben wir uns entschlossen, das Lesben –„Thema“ aufzuteilen.

Lesben und Transfrauen - Trans*-lesbische Freundschaften
Die trans*-lesbische Beziehungsdynamik ist nicht unbelastet. Hintergründe lassen sich nur schwer
benennen, sie sind vielschichtig, oft angstbesetzt, irrational und über viele Jahre unausgesprochen.
Der Parcours, in dem sich die Lesben- und Trans*szene über viele Jahre eigenrotierend verschanzt
hat, gab wahrscheinlich der eigenen Identitätsposition in einem zweigeschlechtlichen
Gesellschaftssystem Sicherheit und Schutz, erstickte aber ein Aufleben trans*-lesbischer
Lebensformen und der Liebe zueinander oft schon im Keim, lange schienen die Gräben
unüberwindbar.
Der Workshop möchte eine behutsame Reflexion der lesbisch-transen* Geschichte, ihrer
gegenseitigen Vorurteile, ihrer Selbst- und Fremdfestlegungen aber auch ihrer unausgesprochenen
Wünsche, Begehren und Erotik bahnen. Eine solche Kommunikation wünscht sich Offenheit und Mut,
Barrieren in der jeweiligen Rolle in Frage zu stellen und zu demontieren, um eine lesbisch-trans*
Beziehungsebene zu finden, die bereichernd und liebevoll vorstellbar ist.
Teilnehmerinnenzahl maximal 16.
Annette Güldenring, Weddingstedt.
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WS 33: Sonntag, 13.00 – 14.45, R. 2.2
TransMann – Sex

In diesem Workshop wollen wir offen über Sex von Transmännern sprechen. Wie gelingt es uns Sex
zu leben mit unseren Körpern unabhängig davon, ob wir operiert sind, einen Aufbau haben, hetero
oder schwul sind. Wie sehen uns unsere Sexualpartner_innen? Warum haben manche Transmänner
gar keinen Sex und was können sie tun um das zu überwinden? Warum denken wir oft, wir müssten
anders sein als wir sind um Sex zu leben? Was sage ich zu dem/der anderen? Muss ich mich vorher
outen und wie mache ich das? Was können wir für Sex machen, was macht uns Spaß und was macht
uns an, was gibt es für Hilfsmittel usw.
Fortsetzung des Workshops 2009.
Kai und Donald, München.
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WS 34: Sonntag, 13.00 – 14.45, R. 2.3
„Zwischen Politik und Pragmatik“ - Betreuung von Jugendlichen und Familien

Es gibt ein Trans*Team in der Schwulenberatung Berlin, das erwachsene Menschen, welche sich in
weitem Sinne als Trans* beschreiben, über einen längeren Zeitraum begleitet. Derzeit kommt die
Betreuung von Jugendlichen und Familien hinzu. Im Team arbeiten Menschen mit verschiedensten
queeren und Trans* Identitäten.
Ich möchte unsere Arbeit und deren Schwerpunkte vorstellen. Verschiedene Aspekte sollen näher
beleuchtet und mit den Teilnehmer_innen diskutiert werden, weil wir uns für unsere Arbeit und die
hierfür nötige Haltung Rückmeldung und Reflexion wünschen und diese auch benötigen.
Unsere eigene Einstellung im Team – Transidentität in all ihren Ausprägungen als eigenständige und
anerkannte Lebensweise zu betrachten und als solche zu unterstützen - kommt nach außen wenig
zum Tragen. Unterminieren wir damit die politischen Anstrengungen der Trans*Community zur
Anerkennung und Entpathologisierung von Trans* Lebensweisen? Spielen wir das Spiel nur mit? Oder
kommt es darauf an, wie und auf welche Art und Weise wir das tun?
Ich freue mich auf eine lebhafte Diskussion, Kritik und viele Anregungen!
Mari Günther, Dipl.Gem.Päd., systemische Therapeutin, Beratung, Betreuung von
Jugendlichen, Familien, Erwachsenen; Berlin.
www.mari-guenther.de
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??? Open-Space für BDSM-Gespräch Zeit bitte selbst eintragen R. 2.5
Kein Workshop, sondern Raum und Zeit für Interessierte.

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info@transtagung-muenchen.com